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Chili gibt dem Essen nicht nur Schärfe…

sondern hat auch den ein oder anderen Effekt aus ayurvedischer Sicht auf die Doshas.

Chili verringert Kapha und Vata, vermehrt aber Pitta.

Chili wirkt scharf und regt den Stoffwechsel an, hilft bei Verdauungsstörungen, chronischem Kältegefühl, Verstopfung der Nasennebenhöhlen und Ama.
Chili stärkt Herz und Kreislauf, kann Migräne vorbeugen, hat eine entzündungshemmende Wirkung bei Arthritis, Herzkreislauferkrankungen und Thrombosen. Außerdem haben Chilischoten einen direkten, positiven Einfluß auf den Cholesterinstoffwechsel.

Chili oder auch Cayennepfeffer genannt, wächst als Strauch etwas 50 – 100 cm hoch und hier in Hamburg kann man ihn ab Frühsommer u.a. auf dem sonntäglichen Fischmarkt kaufen.

Chili ist wegen der Substanz Capsaicin so scharf.
Diese Substanz ist ein pflanzliches Alkaloid und wenn Du wissen willst was das genau ist, findest Du hier eine gute Erklärung dazu.
Capsaicin wirkt auf auf Wärmerezeptoren im menschlichen Körper und verursacht das Brennen auf der Zunge.
Es ist ein Irrglaube zu denken, dass die Samenkörner Capsaicin enthalten würden, sie enthalten weder Schärfe noch Aroma. Die Innenwände einer Chili sind capsaicinhaltig und so lässt sich jede Chili entschärfen, in dem man bei der Verarbeitung das Innenleben der Chilischoten entfernt.

Chili niemals ohne Handschuhe verarbeiten, sollte dennoch mal etwas der frischen Chilischoten an Deine Finger kommen, dann öle Deine Hände anschließend mit Olivenöl ein und reibe sie aneinander wie beim Hände waschen. Erst anschließend wäscht Du Deine Hände mit Seife.
Genauso bearbeitest Du das Brett auf dem Du die frische Chilischote geschnitten hast.

Hast Du es mit dem Chili einmal zu gut gemeint, kannst Du die Schärfe an Deinem Gericht mit Ghee, Milch oder Buttermilch reduzieren.

Chili ist nicht bei einem entzündeten Magen-Darm-Trakt, Geschwüren, Gastritis und generell bei Entzündungen im Körper zu empfehlen.

Übrigens findet man Capsaicin auch u.a. in Salben gegen Rheuma, Muskelschmerzen und in Wärmepflastern.

Ich persönlich mag Chili nur in Maßen, das mag an meinen Pitta liegen, denn ich war noch nie begeistert von scharfem Essen.

Alles Liebe,

Astrid

 

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