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Die heilende Wirkung von Kreuzblütengewächsen

Über die heilsame Wirkung von Brokkoli oder auch andere Kohlsorten auf unseren Körper kann man immer mal wieder lesen.
Diese Kohlsorten sollen sogar sogar Krebszellen in Schach halten können und genau deshalb finde ich es dieses Thema schon sehr lange so spannend.
Ich erinnere mich noch sehr gut daran, dass ich vor 6 Jahren während meiner akuten Brustkrebserkrankung nicht nur von mir  damals nahestehenden Menschen sehr belächelt wurde, weil ich der Meinung war, meinen Körper mit der passenden Ernährung während meiner Therapie und auch danach unterstützen zu können.

Die Skeptiker werden sich jetzt fragen wie das denn funktionieren soll…

Brokkoli gehört zu den Kreuzblütlern genauso wie, Rosenkohl, Grün-, Rot- und Weißkohl (auch Sauerkraut), Kohlrabi, Steckrübe, Blumenkohl, Rettich, Radieschen, Rucola, Kresse, Meerrettich, sowie Raps (-öl), Kapern und Senf und genau diesen Kreuzblütengewächsen sagt man seit der Antike eine heilende Wirkung nach.

Brokkoli liefert jede Menge Vitamin C, außerdem enthält er viel Kalzium und ist deshalb für Menschen, die vegan leben oder eine Laktoseintoleranz haben ein wichtiger Kalziumspender.
Brokkoli enthält auch Eisen, Kalium und in den Blättern Vitamin A.

Des Weiteren enthält Brokkoli den Inhaltsstoff Sulforaphan, dieses Sulforaphan ist ein sogenanntes Senföl bzw. Senfölglykosid. Sie sorgen für den scharfen Geschmack von Rettich, Meerrettich und Senf oder den teilweise bitteren Geschmack verschiedener Kohlsorten.
Isothiocyanate ist ebenfalls ein Senföl, dass das Brustkrebs Risiko für Frauen nach den Wechseljahren senken kann.
Ein anderes Senföl ist Diindolylmethan, welches Bestrahlungen oder Chemotherapie besser verträglich macht.
Senfölglykoside, allen voran Sulforphan, besitzen die besondere Eigenschaft, bestimmte Eiweißstoffe zu zerstören, die zur Zellteilung entarteter Zellen notwendig sind.

Außerdem haben alle  Senföle eine antioxidative, immunstärkende Wirkung auf unseren Körper und dieser ist dann weniger angreifbar für entartete Zellen.

In zahlreichen wissenschaftlichen Studien u.a. an der Uniklinik in Heidelberg wurde bereits bereits die heilende Wirksamkeit von Kreuzblütengewächsen wie z.B. Brokkoli bewiesen und so kann eine Ernährung bei einer akuten Krebserkrankung, die viel Kreuzblütengewächse miteinbezieht, die verordneten Therapien z. B. Chemotherapie durchaus positiv unterstützen.

Für die Verarbeitung von Brokkoli ist es wichtig, dass dieser immer kühl gelagert und nach 2-3 Tagen verarbeitet wird.

Um in den Genuss der heilenden Wirkung von Brokkoli zu kommen, sollte dieser nur gedünstet, gedämpft oder kurz in Fett angebraten werden, weil der wichtige Inhaltsstoff Sulforaphan bei Hitze größtenteils zerstört wird.
Sulforanphan löst sich beim Kochen dem Brokkoli in das Kochwasser, weshalb dieses niemals einfach so weggeschüttet werden sollte. Viel sinnvoller ist es dieses für die Zubereitung von Soßen oder auch Suppen zu verwenden.

Ein ebenso großartiger Sulforaphanlieferant sind Brokkolisprossen oder – samen.

Wenn man also weiß was all diese wunderbaren Kreuzblütengewächse unserem Körper Gutes tun, dann macht doch das Zubereiten von frischem Gemüse noch mal doppelt so viel Freude.

Vielleicht habt Ihr ja mal Lust mir Euer liebstes Brokkoligericht zu veraten.

Alles Liebe

Astrid

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