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Wenn zu viel Wind das ganze Leben auf den Kopf stellt ….

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Heute mal ein Beitrag in eigener Sache und mit ein wenig Werbung, das lässt sich diesmal nicht vermeiden und nein ich werde dafür nicht bezahlt… .
Da ich ja schulmedizinisch mit meiner peripheren Faszialisparese nach wie vor ohne Befund, damit auch schulmedizinisch nicht behandelbar bin und nur den Satz „das dauert manchmal, Geduld, das wird schon!“ zu hören bekomme, mixe ich ich seit 7 Wochen Ayurveda und TCM als Therapie für meine Erkrankung..
Vor knapp 11 Wochen bekam einfach so und ohne Vorzeichen meine periphere Faszialisparese. Natürlich begann mein Weg mit der Schulmedizin und diese begleitet mich auch nach wie vor, nur leider kam bei all den Untersuchungen, die gemacht wurden nichts raus… ich bin also eine Patientin ohne Befund und das heißt meine Faszialisparese ist damit aus schulmedizinischer Sicht nicht behandelbar… keine Pillen, Bestrahlungen oder ähnliches kann mir helfen, weil ja schulmedizinisch außer einer Gesichtslähmung nichts da ist, also kein Tumor, keine Borreliose, kein Herpes… einfach nichts.
Wenn nicht eine aufgeschlossene HNO Ärztin mir den Tipp gegeben hätte es einfach mal mit der TCM zu probieren, weil es in der TCM die sogenannte Windkrankheit gibt und ich ihr erzählte, dass ich 4 Tage vor dem Ausbruch der Erkrankung ungeschützt in kalter Zugluft für einige Zeit gesessen habe , würde ich wohl immer noch sitzen und warten dass es besser wird.

Auch im Ayurveda kann übrigens zu viel kalter Wind, also ein Vata-Überschuß für Lähmungen sorgen. Das hat Volker Mehl, mit dem ich ja beruflich zusammen arbeite sofort nach meiner Rückkehr aus der Notaufnahme zu mir am Telefon gesagt und mir ayurvedische Produkte wie Brahmi, Amalaki und ein Anti Vata Öl empfohlen.
Seit 7 Wochen bekomme ich auch Akupunktur, Tuinamassagen, Elektrostimulanz-Behandlungen und Kräutertees von Annette Jonas aus St. Pauli und Akupunktur in Vetretung von Karolin Lankreijer aus Altona, super tolle Massagen und Empfehlungen von Sascha Hoff aus Eimsbüttel.
Ich wüßte ehrlich gesagt gar nicht wie ich mich ohne diese Therapien fühlen würde… so abwartend und nichts tun könnend.
Heute habe ich dann nachdem ich von Karolin Lankreijer noch eine Liste mit Blut tonisierenden und Wind-/Feuchtigkeit vertreibenden Lebensmitteln bekommen habe meine Veggie-Bowl ayurvedisch/chinesisch gemischt.
Es gab eine leckere Vata reduzierende Fenchel-Kidneybohnen Bowl auf schwarzem Reis.

Fenchel-Kidneybohnen Bowl

Zutaten:
100g schwarzer Reis
1/2 Zucchini
1 Fenchelknolle
1 Long Purple Aubergine
Kidneybohnen nach belieben
Daumengroßes Stück Ingwer
1/2 rote Chilischite
2-3 Sternanis
1 Zimtstange
3 EL Ghee oder Olivenöl
Asa foetida,
Bockshornkleesamen
Kreuzkümmel
Fenchel
Senfsamen
schwarzer Pfeffer
etwas Salz
etwas Waldhonig zum Süßen

Zubereitung:
Reis in Gemüsebrühe kochen
Zucchini, Aubergine , Fenchel klein schneiden
Chilischote von innen putzen ( weiße Kerne entfernen ) und klein schneiden
Ingwer mit einem Löffel schälen und dann klein schneiden
jeweils 1/2 Teelöffel voll Bockshornkleesamen, Senfsamen, Fencheselsamen und Kreuzkümmel mörsern
Ghee mit den Gewürzen zusammen in einer Pfanne erhitzen, Zimt und Sternanis hinzufügen. Warten bis alles duftet, dann das Gemüse mit dem Chili hinzugeben und scharf anbraten. Kidneybohnen hinzugeben, ca. 15 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Wenn alles gar ist in einer Schale dekorieren mit etwas Humus, Fenchelkraut, rosa Pfeffer dekorieren.

Guten Appetit!

Also Fazit meiner Faszialisparese ist für mich definitiv bei jeder Erkrankung und vor allem bei jeder schweren Erkrankung auch die Meinung der alternativen Heilmethoden in Betracht ziehen, auf die innere Stimme hören, niemals aufgeben und visualisieren mit z.B. Hilfe von Meditationen.

Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende und schön alles aufessen, wir wollen doch wieder warmes Sommerwetter in Hamburg haben.


Alles Liebe

Astrid

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