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Shashuka – das etwas andere Sonntagsfrühstück…

… da ich ja immer 24 Stunden vor meiner nächsten Chemotherapie mit dem Fasten beginne, höre ich meinem Körper genau zu auf was er Appetit hat und heute morgen war es definitiv NICHT das nächste Porridge mit erwärmten Obst.
Shashuka rief meine laute innere Stimme und ich antworte “Och nöö, das ist mit Tomaten. Tomaten sind ja gerade wegen der Säure nicht so gut für mich!” “Egal!”, antwortete meine innere Stimme, “Du weißt ja ganz genau wie Du die Säure entschärfen kannst! Also Shashuka, vor allem wenn ich wieder mindestens 36 Stunden oder länger nichts essen, sondern trinken darf!”
Ist schon irgendwie ein bißchen verrückt wie der Mensch oder besser gesagt ich so ticke… Intervallfasten , also 16:8 finde ich überhaupt nicht schlimm, aber wenn ich weiß, dass das Fasten sozusagen meine Pflicht ist, dann fühle ich mich als müsste ich verhungern… was natürlich totaler Blödsinn und nur ein Konstrukt meiner Gedanken ist.
Ich habe übrigens am Donnerstag in meiner Onkologie Praxis ein längeres Gespräch mit einer Mitarbeiterin, die für die Organisation dort verantwortlich ist, geführt und natürlich hatte sie schon gehört, dass ich immer vor und nach der Chemositzung faste, weil es sonst dort niemand macht. Sie fand es interessant und fragte doch direkt nach den wissenschaftlichen Beweisen. Ich antwortete zum einen bin ich mein größter Beweis, weil bei mir das Zusammenspiel aus Schulmedizin und Naturheilkunde inklusive fasten, Meditation, ätherischen Ölen, etc. ja offenbar funktioniert und zum anderen gibt es mittlerweile bereits Studien zum Thema Kurzzeitfasten. Leider hatte sie davon noch gar nichts gehört, immerhin wollte sich aber auf jeden Fall darüber mal informieren.

Doch nun zum Shashuka.

Zutaten für 2-4 Personen:
3-4 Tomaten
1/2 Flasche passierte Tomaten
1 EL Tomatenmark
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Ei pro Person
1 rote Paprika
1 Aubergine
1/2 Bund frischen Koriander
1 Ziegenfeta
1/2 Avocado
1/2 Tl Kreuzkümmel
1/2 Tl Kurkuma
1/2 Tl Zimt
1/2 Tl Fenchel
1/2 Tl Ingwer
1/2 Tl Paprikapulver
Salz und Pfeffer
2 El Kokosöl

Zubereitung:
– Tomaten waschen, entkernen und klein schneiden.
– Zwiebel u. Knoblauch schälen und klein hacken
– Paprika und Aubergine waschen, Erika entkernen und klein schneiden.
– Koksöl mit den z.T. gemörserten Gewürzen in einer Pfanne erhitzen,
wenn die Gewürze duften die Zwiebeln und den Knoblauch dazu geben
und andünsten.
– 1 El Tomatenmark hinzugeben und mit der Zwiebel und der
Knoblauchzehe vermischen.
– Tomaten, Paprika und Aubergine hinzugeben und mit den passierten
Tomaten ablöschen.
– Das Ganze ca. 15 Minuten mit Deckel einkochen lassen, ab und an
umrühren.
– anschließend die Eier, die Du benötigst am Rand aufschlagen und übe
das Ganze geben. Eier salzen und pfeffern.
– ca. 10 Minuten bei geschlossenen Deckel die Eier stocken lassen.
– Ziegenfeta in kleine Würfel schneiden und über das Ganze geben und
einige Minuten bei heruntergedrehter Temperatur mit geschlossenem
Deckel weiterziehen lassen.
– Vor dem Servieren, das Ganze mit frischen und klein geschnittenen
Koriander bestreuen.
– Wenn Du die doTERRA Öle Koriander und Ingwer benutzen möchtest,
benetzt Du jeweils einen hölzernen Zahnstocher mit einem tropfen des
jeweiligen Öls und piekst diesen dann an mehreren Stellen an Dein etwas
abgekühltes Shashuka.
– ich habe mein Shashuka auf Salatblättern dekoriert und als Topping noch
gesalzene Cashewkerne und eine 1/2 klein gewürfelte Avocado verwendet.

Habt einen tollen Sonntag und lasst es Euch schmecken!

Alles Liebe Astrid




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